The World's Fastest IndianOfferings to the God of Speed
Burt Munro (1899 - 1978) - eine wahre Geschichte Zeitlebens war Burt Munro fasziniert vom Rausch der Geschwindigkeit: Als er sich 1920 seine leuchtend rote Indian Scout kaufte, war der damals 21-Jährige längst ein erfahrener Bastler, der seine Motorräder eigenhändig modifizierte und bei Rennen in seiner Heimatstadt Invecargill mitfuhr. Die Indian Scout sollte Munro bis zu seinem Tod begleiten. Über ein halbes Jahrhundert lang nahm er immer wieder Verbesserungen an Motor und Getriebe vor, fertigte seine eigenen Ersatzteile und nahm weltweit an Rennen teil. Dabei stellte er immer wieder neue Geschwindigkeitsrekorde auf: Im Februar 1957 gelang ihm bei einem Strandrennen die neue neuseeländische Bestmarke von 211,44 km/h - eine Leistung, die er noch 1975, im Alter von Jahren 76 Jahren, auf 218,86 Stundenkilometer hochschraubte. Weil es in seiner Heimat Neuseeland nur wenige Rennstrecken gab, die sich für ambitionierte Rekordversuche eigneten, sah sich Burt Munro ab Ende der 50er Jahre nach geeigneten Pisten im Ausland um. Ideale Bedingungen, um die Leistung seiner Indian voll ausreizen zu können, fand er schließlich auf dem Bonneville-Salzsee im US-Bundesstaat Utah. 1962 nahm er erstmals am alljährlichen Hochgeschwindigkeitsrennen teil - und feierte gleich einen triumphalen Sieg: Seine Indian erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 288 km/h und bescherte Munro damit einen neuen Weltrekord. In den folgenden fünf Jahren reist Munro immer wieder zum Bonneville-Rennen. 1967 gelang es ihm, seinen eigenen Rekord zu brechen - mit einem Rekordtempo von 295,43 km/h. Burt Munro verstarb 1978 an den Folgen eines Herzinfarkts. Jahrzehntelang waren seine Leistungen nur einigen wenigen Motorradfans bekannt. Seit Mit Herz und Hand erfolgreich im Kino lief, ist er in seiner Heimat Neuseeland zu einer Art Nationalheld geworden.
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